Vier Standortkriterien für das perfekte LED-Display

So finden Sie den besten Platz für Ihre Videowall

Sie möchten ein LED-Display aufstellen und optimal vermarkten? Lesen Sie hier, was einen optimalen Standort ausmacht. Sie können auch den Seiteninhalt als PDF herunterladen. Haben sie dann noch Fragen, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
Unter info@deset.de oder (0711) 90 72 29-02 erreichen sie uns zuverlässig.

Gute Standorte bieten stets mehrere Vorteile

Gute oder hervorragende Standorte für LED-Displays besitzen stets mehrere Eigenschaften, die in der Summe die Qualität des Standortes ausmachen. Ziel ist immer, dass möglichst viele Menschen möglichst lange die Werbebotschaften des Displays sehen können. Zusätzliche Kriterien sind die Lage des Displays im Stadtraum und die Zugänglichkeit bzw. Sicherheit des Standortes.

Diese vier Kriterien betrachten wir nachfolgend genauer:

  1. Anzahl und Länge der Kontakte pro Tag
  2. Allgemeine Sichtbarkeit des Displays
  3. Lage des Displays in der Stadt
  4. Genehmigungen und Rechte

1. Anzahl und Länge der Kontakte pro Tag

Mindestanzahl von Sichtkontakten pro Tag: Standorte mit mindestens 21.000 Sichtkontakten pro Tag (14tsd Fahrzeuge) sollte absolutes Minimum sein. Zur Größe der regionalen Verkehrsdichte kommt man entweder über eine „Karten der Verkehrsstärke“ (Google-Begriff!), die statische Ämter von Stadt und Land bereit stellen. Oder man führt mehrere eigene Messungen durch und schätzt danach das Gesamtvolumen. Dabei werden Autos und Schwerlastverkehr getrennt gezählt. Gemessen wird während einer halben Stunde an jeweils unterschiedlichen Tagen und Tageszeiten. Bei Autos werden 1,5 Personen pro Fahrzeug angenommen.

Mindestabstand zum Verkehr: Der Mindestabstand für Autofahrer beim ersten Blickkontakt mit dem Display sollte mindestens 60m betragen. Der daraus entstehende Anfahrtsweg gewährleistet eine gute Kontaktzeit.

Mindestkontakt zwei Sekunden: Jede längere Kontaktzeit wertet die Fläche auf. Beispielsweise: Fährt ein Auto mit 50 Km/h pro Sekunde auf ein Videodisplay zu, das 60 Meter entfernt liegt, legt es pro Sekunde rund 14m zurück. Damit ergibt sich für alle Insassen eine mögliche Kontaktzeit von knapp vier Sekunden. Das wäre optimal. Eine Kontaktzeit unter 2 Sekunden gilt als zu kurz.

Geschwindigkeit des Verkehrs: Je langsamer ein Betrachter das Display passiert, desto länger ist die Verweildauer/Kontaktzeit mit der Werbebotschaft. Dies ergibt eine höhere Wertigkeit des Kontakts und dies wiederum fördert das Vermarktungspotenzial des Standortes.

Fußgängerzonen sind wertvoll: Standorte in Fußgängerzonen, oder mehrheitlich von Fußgängern genutzter Stadtraum, sind besonders wertvoll, da hier eine hohe Aufenthaltsqualität mit langer Verweildauer vorliegt. Deswegen lohnen in solchen Lagen auch weniger als 21tsd Sichtkontakte pro Tag.

2. Allgemeine Sichtbarkeit

Unverbaubare Lage: Jeder Standort sollte eine sicher unverbaubare Lage darstellen.

Blickorientierung quer: Displays sollten immer quer zur Fahrtrichtung stehen, auch eine Eckposition an einer Kreuzung ist vorteilhaft. Standorte, die parallel zur Fahr- oder Laufrichtung sind, gelten als unbrauchbar.

Sommerlaub bedenken: Im Sommer können belaubte Bäume und Sträucher den Blick auf das Display erheblich einschränken. Bedenken Sie bei einer Standortentscheidung im Winter die Belaubung und eventuell damit entstehende Sichtbarrieren.

3. Lage des Displays in der Stadt

Blickrichtung stadteinwärts:Standorte, deren Betrachtungsrichtung stadteinwärts zeigen sind interessanter. Denn bei dieser Ausrichtung steigt das Interesse innerstädtischer Gewerbetreibender, auf dem Display Werbezeit zu buchen.

Gute Infrastruktur:Die Standorte sollten leicht mit Stromzuleitung und ggf. Datenleitung erschließbar sein. Ist dies nicht möglich, kann man eine UMTS Verbindung einrichten.

Ausreichend Fundamentraum:Freistehende Displays („Freisteher“) benötigen ausreichend Platz für das Fundament. Ein Freisteher von 4 x 3m benötigt eine Fundamentgröße von 2,50 x 2,50 x 1,20m.

Gute Zugänglichkeit:Die Standorte müssen einen leichten und ständigen Zugang zum Display erlauben.

4. Genehmigung und Rechte

Höhere Chancen auf Genehmigung:Fest montierte digitale Werbeflächen benötigen im D/A/CH-Raum immer eine Genehmigung. Standorte mit folgenden Kriterien erhalten die Baugenehmigung leichter:

  • Möglichst wenig Anwohner mit Blick auf das Display (Schutz vor
    Lichtemissionen).
  • Bundesstraßen meiden (Denn dann entscheidet das Regierungspräsidium mit und nicht mehr alleine die Kommune).
  • genügend Abstand zu jeglicher Ampelanlage
  • Innerstädtische Flächen. Bauen „auf der grünen Wiese“ wird nicht geschätzt.

Mietkosten, Mietpreise:Die Großen der Branche, etwa Ströer, JC Decaux oder Wall, zahlen nie mehr als € 200 bis € 250 pro Monat. Dies gilt auch für innerstädtische Topstandorte. Die durchschnittliche Standortmiete beträgt meist 150 Euro. Das doppelte dieses Preises ist eine wirtschaftliche Obergrenze und lohnt nur bei Top-Lagen.

Lange Standortverträge:Der Standortvertrag sollte eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren haben.


thumb-link-standortkriterien deset led